Hochflexible Transportsysteme - HIT Hafen- und Industrietechnik streckt Fühler nach China aus

Die Steuerungs- und Automatisierungstechnik der HIT Hafen- und Industrietechnik GmbH aus Wardenburg ist weltweit im Einsatz. Bald könnte das mittelständische Unternehmen auch seine Präsenz auf dem chinesischen Markt ausweiten. Eine Delegation der Henan Junton Vehicle Co.,Ltd. mit dem CEO Jianfeng Pan an der Spitze stattete dem Technikunternehmen jetzt einen Besuch ab.

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HIT empfängt die Mitarbeiter der Henan Junton Vehicle Co., Ltd.

 

Das besondere Interesse der chinesischen Geschäftspartner liegt auf dem Niederflur-Transportfahrzeug „move-e-star“, eine Eigenentwicklung der HIT Hafen- und Industrietechnik. Gerwin Eilers und Dr. Peter Schinzing, Geschäftsführer der HIT, und Ingenieur Andreas Thölke stellten die HIT Entwicklung den chinesischen Gästen vor.

Das hochflexible und mobile Transportsystem wird unter anderem in der Automobil- und Flugzeugindustrie eingesetzt. Dort wird auf eine besonders hohe Platzierungspräzision Wert gelegt, die vom „move-e-star“ garantiert wird. Durch den modularen Aufbau des Systems können große Lasten zwischen fünf und 120 Tonnen auch in engen Räumen oder Fahrgassen transportiert werden. Das Herzstück des „move-e-star“ bilden die Antriebsachsen, in denen der Fahrantrieb, die Lenkung und das Hubsystem integriert sind. Die Transportplattform wird nach den individuellen Anforderungen des Betreibers ausgestattet. Der „move-e-star“ wird mittels Fernsteuerung bewegt. Er kann aber auch vollkommen autark seine Routen zurücklegen, um zum Beispiel Werkzeuge aus einem Lager zu einer Pressmaschine zu transportieren.

Das macht das flexible Niederflur-Transportsystem auch für den chinesischen Fahrzeughersteller interessant. Henan Junton Vehicle produziert am Standort Sanmenxia City in der chinesischen Provinz Henan Nutzfahrzeuge, unter anderem für den Minenbetrieb. Dazu gehören Kipperfahrzeuge, Auflieger oder auch Tieflader. Bis zu 30.000 dieser Fahrzeuge werden im Jahr hergestellt. Bei den Schwerlast- und Minenfahrzeugen sind es 10.000 Einheiten. Das Unternehmen plant derzeit, seine Produktion umzustellen. Dabei könnte der „move-e-star“ eine wichtige Rolle spielen. Die Vorführung des „move-e-star“ in der Fertigungshalle der HIT beeindruckte die chinesischen Fahrzeugbauer. Sie konnte sich dabei selbst von der Leichtigkeit der Steuerung überzeugen.

Die ersten Kontakte zu Henan Junton Vehicle kamen auf der CeMAT 2014, einer Fachmesse der Intralogistik in Hannover, zustande. Ihren diesjährigen Besuch der Hannover Messe nutzten die Chinesen für einen Abstecher nach Wardenburg.

Eine Lieferung des „move-e-star“ nach China wäre für die HIT Hafen- und Industrietechnik ein weiterer Schritt auf dem Markt in Asien. Seit 2008 besteht eine HIT Niederlassung in Singapur.

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