„move-e-star“ übernimmt Metalllogistik - HIT Hafen- und Industrietechnik liefert Hightech-Transportsystem

Die Steuerungs- und Automatisierungstechnik der HIT Hafen- und Industrietechnik GmbH aus Wardenburg ist weltweit im Einsatz. Künftig setzt auch einer der führenden Metallverarbeiter auf Hightech von HIT. Im Werk im norddeutschen Raum werden zwei Niederflur-Transportfahrzeuge „move-e-star“ den Transport der Metallblöcke und Platten zu Bearbeitungsstationen und Lagern übernehmen.

„Den ersten der beiden „move-e-stars“ werden wir Anfang Mai 2016 ausliefern. Die zweite Systemeinheit folgt dann einige Wochen später“, kündigt HIT-Geschäftsführer Dr. Peter Schinzing nach Abschluss des Auftrages an.

HIT Hafen- und Industrietechnik liefert dabei nicht nur die Transporteinheiten „move-e-star“, sondern programmiert auch das Leitsystem, mit dem der „move-e-star“ wie auf einem Straßensystem durch die Hallen fährt. In dem Wardenburger Technikunternehmen wird auch die Schnittstelle entwickelt, mit der die Leitsoftware der „move-e-star“-Einheiten ihre Fahraufträge von der Warenwirtschaft des Kunden erhält.

Die Transportplattformen bewegen sich vollkommen autark durch die Hallen. Möglich ist das mittels der RFID (Radio-Frequency Identification) Technologie. Dazu werden in den Hallenböden kleine Transponder verlegt, die von den Lesegeräten an den „move-e-stars“ ausgelesen werden. „Unsere Geräte wissen so zu jeder Zeit, wo sie sich in der Halle befinden“, sagt Andreas Thölke, technischer Leiter bei HIT. Die Leitsoftware gibt dem „move-e-star“ auch vor, wann er zu der Ladestation muss. Der Antrieb erfolgt rein elektrisch.

Durch den modularen Aufbau des Systems können große Lasten zwischen fünf und 120 Tonnen auch in engen Räumen oder Fahrgassen transportiert werden. Das für den Kunden konzipierte System trägt fünf Tonnen. Zudem kann die Transportplattform millimetergenau angehoben werden. Der „move-e-star“ ist so in der Lage, eigenständig Lasten aufzunehmen, die auf Transportvorrichtungen bereitgestellt werden.

Das Herzstück des „move-e-star“ bilden die Antriebsachsen, in denen der Fahrantrieb, die Lenkung und das Hubsystem integriert sind. Die Transportplattform wird nach den individuellen Anforderungen des Betreibers ausgestattet. Die Auflagen sind drehbar konzipiert. „Dadurch hat der Kunde die Möglichkeit, mit der gleichen Einheit unbearbeitetes Material als auch fertige, veredelte Produkte zu transportieren.“, erläutert Andreas Thölke.

Großer Vorteil für den Kunden ist die Flexibilität, so dass Lager auch in der Nachtzeit umgeschichtet werden können. Bislang werden diese Aufgaben mit Gabelstaplern durchgeführt. Bei entsprechender Programmierung erledigen die „move-e-stars“ diese Transporte vollkommen eigenständig.

 

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