Investition am Standort Wardenburg

HIT Hafen- und Industrietechnik errichtet zusätzliche Produktionshalle

Am Ostkamp im Gewerbegebiet Astrup rollen die Radlader. Die HIT Hafen- und Industrietechnik erweitert ihre Produktionshalle. "Die steigende Nachfrage nach unserer autonomen Transportplattform "move-e-star" macht den Neu- und Anbau erforderlich", erklärte HIT Geschäftsführer Gerwin Eilers beim ersten Spatenstich auf der Baustelle gegenüber dem Verwaltungsgebäude.

Frank Speckmann, Allgemeiner Vertreter von Wardenburgs Bürgermeisterin Martina Noske, freute sich über die sechsstellige Investition des mittelständischen Unternehmens. "Für uns als Gemeinde ist es wichtig, Firmen, die sich positiv entwickeln, in der Gemeinde zu halten."

Um der Nachfrage nach der Transportplattform "move-e-star" nachzukommen, wird die vorhandene Halle, in der Elektrotechnik und Maschinenbau untergebracht sind, vergrößert. "Derzeit stehen uns gut 1.000 Quadratmeter Produktions- und Lagerfläche zur Verfügung. Durch die Erweiterung verdoppelt sich diese Fläche nahezu", sagte Eilers.

Der "move-e-star", dessen Entwicklung 2012 begann, wird derzeit in der Luftfahrt- und Eisenbahntechnik eingesetzt oder sorgt bei Herstellern von Betonerzeugnissen für den Produkttransport. Und auch Unternehmen der Stahl- und Windenergiebranche wissen die Vorteile der Transportplattform zu schätzen. Mittlerweile kommt die gesamte Steuerungs- und Automatisierungstechnik aus dem Hause HIT.

Mit den zusätzlichen Hallenkapazitäten kann HIT Hafen- und Industrietechnik die steigende Nachfrage noch besser handhaben. "Künftig sind wir in der Lage, je nach Größe der Plattform, bis zu zehn Geräte gleichzeitig herzustellen", schaut Eilers in die Zukunft.

Um dem wachsenden Markt gerecht zu werden ist die Erweiterung der Hallenkapazitäten das Eine, qualifizierte Mitarbeiter sind das Andere. Wie in anderen Branchen auch sind Facharbeiter in der Mechatronik oder Elektrotechnik inzwischen rar gesät. HIT Hafen- und Industrietechnik geht deshalb neue Wege. "Wir werden einen eigenen Ausbildungsgang schaffen, um unsere Fachkräfte auszubilden", kündigte Eilers an. Derzeit sind 35 Menschen im Unternehmen beschäftigt, darunter zwei Auszubildende. August 2019 sollen es fünf zusätzliche Auszubildende sein, die dann von einem eigenen Ausbilder betreut und durch die Ausbildung begleitet werden. "Alle bekommen eine Übernahmegarantie, wenn sie die Ausbildung schaffen", verspricht der HIT Geschäftsführer.

Mit der Hallenerweiterung sollen zudem weitere Arbeitsplätze entstehen. Und auch dort beschreitet HIT neue Wege. "Wir werden die Produktion so anpassen, das auch technisch versierte Menschen, die keine Facharbeiter sind, den "move-e-star" zusammenbauen können." Die einzelnen Montagesektionen werden deshalb standardisiert. Gleichwohl bleibt der "move-e-star" ein hochflexibles, individuell auf den Bedarf des Kunden anpassbares, autonomes Transportmittel.

Mit der Investition am Standort in Wardenburg unterstreicht HIT Hafen- und Industrietechnik seine Verbundenheit zu Wardenburg. Vor allem auch, weil viele Gewerke an Handwerker und Unternehmen aus der Gemeinde oder der Region vergeben wurden.

 

 

 

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